{"id":2707,"date":"2016-04-30T18:00:36","date_gmt":"2016-04-30T17:00:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.westerwaldverein-daaden.de\/blog\/?p=2707"},"modified":"2016-05-03T07:04:55","modified_gmt":"2016-05-03T06:04:55","slug":"naturkundliche-wanderung-auf-den-hoehen-des-westerwaldes","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.westerwaldverein-daaden.de\/blog\/2016\/04\/30\/naturkundliche-wanderung-auf-den-hoehen-des-westerwaldes\/","title":{"rendered":"Seltene Pflanzen in herrlicher Naturlandschaft"},"content":{"rendered":"<p>Der Westerwald-Verein Daaden hatte diesmal auf die H\u00f6hen des Westerwaldes zur Naturkundlichen Wanderung eingeladen. Es war der letzte Apriltag. Sicher sehr fr\u00fch im Jahr, weil die Vegetation auf dem Stegskopfgel\u00e4nde bei rund 650 Meter \u00fcber NN. noch nicht so weit fortgeschritten ist. Der letzte Schnee war noch vorhanden, aber ein Hauch von Fr\u00fchling war auch schon zu erkennen. <\/p>\n<p>Fast 25 Wander- und Naturfreunde konnten Wanderf\u00fchrer Michael Bender vom Westerwald-Verein Daaden und Christhof Hast von der Bundesforstverwaltung begr\u00fc\u00dfen. Die knapp 9 Kilometer lange Wanderstrecke war sehr abwechslungsreich und bot immer wieder herrliche Ausblicke weit ins Land.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<div class=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.westerwaldverein-daaden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/stegskopf_2016_04-1.jpg\" alt=\"stegskopf_2016_04-1\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"alignnone size-full wp-image-2718\" \/><\/div>\n<p>Michael Bender berichtete \u00fcber Flora- und Fauna auf dem Stegskopf, wobei er Standorte und auch einige der seltenen Pflanzen wie den Gl\u00e4nzenden Kerbel, das Nordische Labkraut (einziger Standort in Rheinland-Pfalz), Lerchensporn und Trollblume zeigen konnte.<\/p>\n<p>Auf dem Gebiet des zweith\u00f6chsten Berges im Westerwald sind noch zahlreiche und sehr seltene Lebensraumtypen wie z. B. die sogen. Huteweiden, Pfeifengraswiesen, Borstengrasrasen und markante Felskuppen zu finden. Fast ausgestorbene Schmetterlingsarten, sowie auch seltene Tier- und Vogelarten sind auf dem Stegskopf noch ans\u00e4ssig. Die Wildkatze, der Schwarzstorch, Rotmilan und Bekassine sind eispielhaft genannt und wurden auch hier gesichtet.<\/p>\n<p>Michael Bender hatte sich gut vorbereitet, sodass es eine spannende Wanderung durch diese herrliche Naturlandschaft auf dem Stegskopf wurde. Besonders eindrucksvoll die Besichtigung vieler einzeln stehender Fichten mit einem Alter von 60 bis 70 Jahren, markantem Wuchs und imposanter Ausdehnung, dem sogen. \u201eWesterw\u00e4lder Funierholz\u201c.<\/p>\n<div class=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.westerwaldverein-daaden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/stegskopf_2016_04-2.jpg\" alt=\"stegskopf_2016_04-2\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"alignnone size-full wp-image-2719\" \/><\/div>\n<p>Der Westerwald-Verein hatte diese Naturkundliche Wanderung ausdr\u00fccklich bei der ADD Stelle beantragt und somit begleitete auch Christhof Hast die Wanderer auf der gesamten Strecke. Auch er gab zahlreiche Erl\u00e4uterungen zum ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz und somit zu manchen Besonderheiten auf dem weiten Stegskopfgel\u00e4nde, wie z.B. zu den Hinterlassenschaften durch die jahrzehntelangen Schie\u00df\u00fcbungen. Er fand bei den Wanderern viel Verst\u00e4ndnis und Zustimmung f\u00fcr seine ausf\u00fchrlichen Erkl\u00e4rungen.<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Wunsch bei den Wanderern war, dass in Zukunft doch einige Wege im Gel\u00e4nde freigegeben werden. Durch eindeutige Markierungen dieser Wege und einer ausf\u00fchrlichen Information auf gro\u00dfen Tafeln zur Gesamtsituation und insbesondere auf die Gefahrenbereiche im Stegskopfgel\u00e4nde, sollte dies auch m\u00f6glich sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Westerwald-Verein Daaden hatte diesmal auf die H\u00f6hen des Westerwaldes zur Naturkundlichen Wanderung eingeladen. Es war der letzte Apriltag. Sicher sehr fr\u00fch im Jahr, weil die Vegetation auf dem Stegskopfgel\u00e4nde bei rund 650 Meter \u00fcber NN. noch nicht so weit fortgeschritten ist. 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